Über mich
Warum ich Ernährung anders sehe
Ich habe Ernährungswissenschaften studiert. Und trotzdem hat mein Fachwissen mich in einer schwierigen Lebensphase im Stich gelassen. Während dieser Zeit habe ich fast nur Schokolade & Gummibärchen gegessen.

Kontrovers:
M.Sc. Florian Kubisiak
Ich habe erst zugenommen, als ich mich wieder gesund ernährt habe.
Das passte für mich in kein Lehrbuch.
Ernährung sollte kein Kampf sein:
Schokolade und Gummibärchen sind zwar nicht gesund.
Aber mein Leben hat so besser funktioniert. Dieses Gefühl von: „Ich brauche das jetzt. Egal, was der Preis ist.“
Als es mir besser ging, wollte ich wieder „gesund“ essen. Aber ohne Verzicht. Gleichzeitig war nicht plötzlich alles wieder gut. Und ich habe Essen weiter genutzt, um klarzukommen. Ich habe emotional gegessen. Nicht aus Schwäche, sondern weil es funktioniert hat.
So habe ich etwa 35 Kilo zugenommen. Das fühlte sich an wie ein Schlag ins Gesicht, gerade als es mir wieder besser ging.
Veränderung kam erst, als ich aufgehört habe, mich zu kontrollieren zu wollen und meinen Körper abzuwerten. Ich habe verstanden: Mein Körper & mein Essverhalten sind Ausdruck von dem, was in mir passiert. Von dem, was ich brauche. Von dem, was mich belastet. Und von dem, wie ich mit mir selbst umgehe.
Wofür ich stehe
Du sollst dich nicht zusammenreißen oder gegen dich arbeiten müssen. Mir ist wichtig, dass du verstehst, warum du isst, wie du isst und was du wirklich brauchst. Daraus entsteht Veränderung, die sich entspannt anfühlt und im Alltag langfristig funktioniert.
Ich sehe keine Menschen mit zu wenig Willenskraft. Ich sehe Menschen, die lange gegen sich gearbeitet haben. Meine Arbeit beginnt dort, wo Disziplin nicht mehr weiterhilft und neue Handlungsspielräume entstehen müssen. Daher arbeite nicht mit Diäten, starren Regeln oder Druck.
Nicht, weil sie grundsätzlich „falsch“ sind, sondern weil sie oft genau das verstärken, was dich festhält.
Essen ist kein Problem, das man lösen muss.
M.Sc. Florian Kubisiak
Sondern ein Verhalten, das man verstehen kann.
Deshalb macht mir meine Arbeit Spaß
In meiner Arbeit bewege ich mich täglich zwischen zwei Welten:
Genau dieser Spagat zwischen Laborwerten und Lebenswirklichkeit, zwischen Hormonen und Motivation fordert, aber er bereichert mich auch.
Fachlicher Hintergrund
Meine Haltung ist nicht nur persönlich gewachsen. Sie ist fachlich verankert. Im Master Ernährung und Biomedizin habe ich mir nicht nur die medizinischen Grundlagen erarbeitet, sondern parallel meine ernährungspsychologische Spezialisierung entwickelt.
2026
03/2026– Einführung in die Acceptance and Commitment Therapie (ACT),
Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT)
02/2026 – Einführung in die Compassion focused therapy (CFT),
Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT)
01/2026 – Zwischen Hunger und Herz: Die psychosoziale Seite der Adipositastherapie
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), Sektion Schleswig-Holstein
2025
EAT 6.0 – Ernährungsmedizinische Fortbildungsreihe der jungen DGEM
Module:
- Adipositas
- Ernährungspsychologie
- Essstörungen
- Schwangerschaft & Kindesalter
- Ernährung in Schwangerschaft & Kindesalter
- Fettstoffwechselstörungen
- Mikrobiom
- Sport & Ernährung
- Nahrungsergänzungsmittel
12/2025 – Geriatrische Ernährung im Fokus – Neue Leitlinie der DGEM
Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin (DAEM)
11/2025 – Hitzewallungen wegfuttern – Ernährung in den Wechseljahren
Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin (DAEM)
06/2025 – Ernährungsempfehlungen bei Post-Covid – aktueller Überblick
Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin (DAEM)
2024
12/2024 – Mikrobiom-basierte Diagnostik und Therapie
Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin (DAEM)
03/2024 – 61. Wissenschaftlicher Kongress: Ernährung und Alltagsbewältigung
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)
2023
04/2023 – Ernährungssoziologie: Ernährungsarmut & Verbrauchertäuschung
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)
DGEP: Deutsche Gesellschaft für Ernährungspsychologie
Ich engagiere mich seit mehreren Jahren in der Deutschen Gesellschaft für Ernährungspsychologie (DGEP). Dort arbeite ich in verschiedenen Arbeitsgruppen an der Umsetzung des Fachs in die Praxis und ins Gesundheitssystem mit.
Wissenschaft
Am Lehrstuhl für Ernährungspsychologie der Justus-Liebig-Universität Gießen war ich an einem Forschungsprojekt zu Essstörungen, Körpererleben, psychischem Funktionieren und Kindheitstrauma beteiligt. Ich habe Literatur ausgewertet und statistische Analysen durchgeführt. Die dazugehörige Publikation befindet sich in Vorbereitung.
Social Media
Ernährungspsychologie gehört nicht nur in Fachkreise. Sie gehört in den Alltag. Deshalb engagiere ich mich auch in der Wissenschaftskommunikation. Unter anderem im Social-Media-Projekt „Der Verdauungskanal“ der Technischen Universität München.
Spotify-Playlist
Ich liebe Musik, weil sie etwas berühren kann. Genau deshalb habe ich eine Playlist zusammengestellt.
Denn Diätkultur formt Gedanken, Gefühle und Essverhalten. Sie lässt viele glauben, mit ihnen stimme etwas nicht. Die Playlist thematisiert das schamlos und will, dass du DICH wieder spüren kannst.
